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Lake Alice

1. Trekking-Tag: Lake Rutundu – Lake AliceDen Lake Alice (ca. 3520m) erreicht man vom Parkplatz bzw. Campground Rutundu aus in zwei bis drei Stunden Gehzeit. Der Weg ist meist gut erkennbar und führt zwischen Busch und Heidelandschaft einen wenig ausgeprägten Rücken direkt hoch. Eine halbe Stunde hinter Rutundu überschreitet man die Grenze zum Mount Kenya National Park. Zum See sind es zwar nur gut 400 Höhenmeter, man tut aber gut daran, sich am ersten Tag in der Höhe nicht zu übernehmen und sich langsam an die veränderten Bedingungen an zu passen. Am Lake Alice treffen wir auf einige Engländer, die nach Forellen fischen. Allerdings steigen sie am selben Nachmittag (ohne Fische) wieder zum Lake Rutundu ab und so sind wir mit unseren beiden Trägern Stephen und Eric allein. Am Südende des Sees gibt es wunderschöne Senicien, an denen sich Nektarvögel mit ihren langen Schnäbeln gütlich tun. Auch unsere Versuche mit einer improvisierten Angel (Skistock, Angelschnur und Haken) eine Forelle an den Haken zu bekommen, sind leider vergeblich. So gibt’s halt zum Abendessen wieder Instant-Nudeln. Eric und Stephen machen ein wunderschönes Lagerfeuer und so verbringen wir (trotz immer wieder einsetzenden Nieselregens) einen romantischen ersten Abend am Mount Kenia.2. Tag: Lake Alice – Lake EllisWir hatten Eric und Stephen als Träger engagiert. Auf Führer und Koch verzichteten wir absichtlich. Mit Kompass und Karte und einem entsprechenden Orientierungsvermögen sollte der Weg – so meinten wir – nicht zu verfehlen sein. Schon bei Erkundungsgängen am Vortag wurde mir schnell klar, dass der nächste Tag meist weglos durch die Busch- und Heidelandschaft führen würde. Ich hatte daher die Regenpause genutzt, um mit Steinmännern den Weiterweg über einen kleinen Pass zu markieren. Allerdings sind an diesem Morgen Stephen und Eric ganz anderer Meinung, was den Weiterweg anbelangte. Stephen war vor einigen Jahren schon einmal den Weg gegangen und meint, man müssen vom See aus links eine steile Rinne hinauf und über den Berg Ithanguni hinweg auf der anderen Seite wieder hinunter. Ich selbst will weiter rechts (westlich) davon einen niedrigeren Pass überqueren um auf die dahinter liegende Hochfläche gelangen. Da ich aber gegen die Ortskenntnis von Stephen und Eric wenig entgegen zu setzten habe, füge ich mich ihrem Willen. Wir steigen also ein ausgetrocknetes Bachbett hinauf, das mit zunehmender Höhe immer ungangbarer wird. Nach kurzer Zeit sind wir gezwungen, das zu Bachbett verlassen und quälen uns über steile Mergelhänge nach oben. Zwei Schritte vor, einen zurück. Auf einer Höhe von 3750 Metern, dichter Nebel, so gut wie keine Sicht, wissen Eric und Stephen nicht mehr weiter. Da sie sich offensichtlich nicht mehr auskennen, packe ich Karte und Kompass aus und übernehme die Führung. Wir steigen weiter Richtung Ithanguni Gipfel auf. Nach ca. 50 Höhenmetern kommen wir auf einen breiten Rücken. Von hier aus wenden wir uns Richtung Südwesten und steigen - weiter weglos - wieder ab. Plötzlich reißen für kurze Zeit die dichte Wolkendecke auf und gibt den Blick auf die vor uns liegende Hochebene frei. In der Entfernung sehen wir den markanten Table Mountain und haben so die Gewissheit, dass wir in die richtige Richtung gehen. Weglos steigen wir in Busch- und Strauchgelände weiter ab bis auf eine Höhe von ca. 3550 Metern. Eine schier endlose Graslandschaft erstreckt sich vor uns. Das Gehen zwischen Büschen und Graswasen ist mühsam. Wir bewundern die beiden Träger, die mit der doppelten Last von sicherlich 25 Kilogramm scheinbar ohne Anstrengung vor uns her laufen. Wir haben Mühe, Schritt zu halten. Leider sehen wir auch an diesem Tag kaum Tiere. Der schon oben zitierte Reiseführer spricht von Büffeln, Elefanten, Zebras, Antilopen und noch vielem mehr. Wir sehen lediglich in der Entfernung einige Buschböcke. Nach sieben Stunden Gehzeit im weglosen Gelände erreichen wir den Lake Ellis. Während wir das Zelt aufbauen, fängt es wieder zu regnen an. Auch an diesem See bleiben unsere Angelversuche von keinem Erfolg gekrönt. Bild 1: Unser Zeltplatz am Lake AliceBild 2: Ein Sunbird auf einer Senicen-BlüteBild 3: In endloser Graslandschaft, im Hintergrund der Table MountainBild 4: Unser Campground am Lake Ellis, im Hintergrund der Mount Kenia

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Lake Alice - Lake Ellis

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