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Burguret-Route

6. Tag: Point Lenana – Highland Castle Auch heute stehen wir wieder früh auf und nach einer Tasse Tee und einem Müsli brechen wir um 5:30 zum Point Lenana auf, den wir nach einer dreiviertel Stunde erreichen. Am Gipfel treffen wir mehrere Gruppen, die von Shipton‘s Camp herauf kommen. Den Sonnenaufgang können wir heute in vollen Zügen genießen. Die Südwand des Nelion verändert minütlich ihre Farben vom blaugrau über tieforange bis goldbraun. Zurück an der Austrian Hut packen wir unsere Sachen. Wir wollen heute noch über die Burguret Route bis zum Highland Castle absteigen. Am American Camp, auf ca. 4200 m wechseln wir die Talseite und steigen hinauf zu den Two Tarn. Von hier aus zeigt sich der Mount Kenia von seiner eindrucksvollsten Seite. Das Diamond-Coulouir, einstmals eine berühmte Eistour, existiert leider nicht mehr. Bei dem ersten See verlassen wir den Weg und wenden uns Richtung Westen. Nur ab und zu bezeugen Pfadspuren und kleine Steinmänner, dass wir auf der Route sind. Gegen Mittag wird das Wetter schlechter, Nebel und Wind kommen auf. Oben am Mount Kenia grollen Gewitter und wir sind froh, dass wir gestern mit dem Wetter Glück hatten. Mit zunehmendem Abstieg wird die Vegetation wieder üppiger. Zwischen hüfthohen Grasbüscheln und Wasserlobelien kämpfen wir uns weglos mühsam die Hänge des Mount Kenia hinab. Einsetztender Regen und dichter Nebel erschwert die Orientierung und der Kompass kommt erneut zum Einsatz.Schließlich erreichen wir erschöpft, nach sechs Stunden Gehzeit das Highland Castle (ca. 3700m). Diese Höhlen oberhalb des Burguret-Flusses wurden schon von den Mau-Mau-Kämpfern während des kenianischen Befreiungskampfes Anfang der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts als Rückzugslager benutzt, wie uns Eric erzählt. Unsere fleißigen Träger sammeln Berge von Holz und holen Wasser vom Fluss, so dass wir nach kurzer Zeit unseren Tee am wärmenden Feuer genießen können. 7. Tag: Highland Castle – NanyukiNach einer gemütlichen Nacht in der Höhle wandern wir bei strahlendem Sonnenschein weiter abwärts. Ab und zu sind Pfadspuren erkennbar. In dem feuchten Boden haben sich zahlreiche Fußabdrücke von Elefanten und Büffeln erhalten. Leider sehen wir aber auch während des Abstiegs keine großen Wildtiere. Ab einer Höhe von 3200 Metern beginnt die Bambuszone und die Pfadspuren verlieren sich wieder. Da wir den Hauptweg teilweise verlieren, müssen wir uns den Weiterweg immer wieder mühsam durch den dichten Bambusdschungel erkämpfen. Heikle Bachquerungen und mühsame Ersteigungen steiler Böschungen bleiben dabei nicht aus.Erst auf einer Höhe von 2700 Metern geht der Bambuswald in einen „normalen“ Urwald über. Eric entdeckt zahlreiche Hyänen und Leoparden-Spuren auf dem Weg, doch diesmal sind wir nicht unglücklich darüber, diesen Tieren nicht zu begegnen. Exotische Urwaldgeräusche begleiten unseren Abstieg durch den Dschungel. Die Rufe des Tyroc-Vogels vermischen sich mit Affengeschrei. Um 14:00 kommen wir beim Treffpunkt in Gathiuru an, wo unser Fahrer Josphat mit einem Jeep auf uns wartet. Nach einer Stunde Fahrzeit im strömenden Regen erreichen wir wieder das Equator-Hotel in Nanyuki.Wer noch mehr Informationen über Trekking und Bergsteigen im Mount Kenya Nationapark haben möchte, kann mich gerne kontaktieren. Gegen eine Spende an die Mount Kenia Kinderhilfe e.V. bin ich gerne bereit, auch individuelle Auskünfte zu geben.Bild 1: Nelion Südwestwand vom Pt. Lenana ausBild 2: WasserlobelienBild 3: Graslandschaft auf der Burguret-RuteBild 4: Durch den Bambus-Dschungel

Burguret Route

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